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machwerkhaus köln

Mitten in Köln-Kalk wächst auf einem ehemaligen Industrieareal aus den 1930er Jahren etwas, das es in dieser Form in Deutschland noch kaum gibt: ein lebendiges Ökosystem, in dem Manufakturen, Designstudios, Handwerksbetriebe und Startups der Kreislaufwirtschaft Seite an Seite arbeiten, entwickeln und produzieren — und das auf fast 20.000 Quadratmetern.

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machwerkhaus-koeln.de

Die Geschichte des machwerkhaus köln beginnt mit einer einfachen Frage: Wie kann urbane Produktion in der Stadt der Zukunft aussehen — nachhaltig, interdisziplinär, gemeinschaftlich? Seit 2021 arbeitet die [machwerkstadt](https://machwerkstadt.de/) an der Antwort, und seit Januar 2024 hat sie dafür einen konkreten Ort: die bis dahin als "Technikhof Kalk" betriebene Liegenschaft an der Dillenburger Straße 71–97 in Köln-Kalk, übernommen im Erbbaurecht von der Stadt Köln für 99 Jahre. Was dort entstanden ist und weiter entsteht, trägt bewusst den Begriff "unfertig" als Programm. Geschäftsführer und Kurator Frank Zumbruch bringt es auf den Punkt: "Wir sind nie fertig, sondern immer im Prozess." Das Gelände aus den 1930er Jahren — ein Kleinod der Kölner Industriekultur — wird behutsam weiterentwickelt: als Zentrum für Design und Urbane Produktion, das Kreativwirtschaft, Handwerk, Technologie und Handel in einem einzigartigen Ökosystem zusammenbringt. Heute sind über 400 kreative Köpfe Teil der sogenannten "machwerkschaft" — Manufakturen wie das Naturfärbeatelier cosmaki und die Schreinerei Reiner Michel, Designstudios wie Labor der Gestaltung (Objekte aus Pilzmyzel), brauchbarkeit (Webdesign und interaktive Installationen) oder scherf design (digitales Schuhdesign in 3D), Lichtmarken wie Buschfeld, Architektur- und Planungsbüros, IoT-Entwickler und Nachhaltigkeitskommunikatoren. Die Gemeinschaft ist bewusst heterogen — und genau darin liegt die Stärke des Modells. Für die Öffentlichkeit erlebbar wird das machwerkhaus über drei Formate: den machwerktag (jeden ersten Donnerstag im Monat, Schauräume und Werkstätten öffnen für kreative Feierabende), den cowerkplatz (Coworking im veganen Café hempies), und vor allem die machwerkschau — das jährliche kuratierte Ausstellungsformat, das das machwerkhaus überregional bekannt macht. Ergänzt wird das Angebot durch das Bauwerk Köln, einen der schönsten Veranstaltungsorte der Stadt für bis zu 400 Gäste. Hinter dem Projekt stehen drei Gründer: Claus Fischer , Architekt, Wirtschaftsingenieur und Spezialist für ressourcenschonendes Bauen, Frank Zumbruch, Geschäftsführer und Kurator, sowie Thiemo Klein. Im Beirat sitzt unter anderem Köln Business Wirtschaftsförderung — ein Signal, dass das Konzept weit über ein privates Kreativprojekt hinausgeht.

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